Gehen Sie mit der Maus über den Film um das Menue anzuzeigen und den Film zu starten.

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Landesvater spart nicht mit Lob

Horst Seehofer gestern in Bergkirchen

 


 

Münchner Merkur vom 09.03.2012 – Autor: Ingrid Koch

Bergkirchen-Gada – „Besser geht es nicht, und das in jeder Beziehung“, so lautete das abschließende Urteil des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der gestern zum ersten Mal die Gemeinde Bergkirchen besuchte. Sein Lob bezog sich zum einen auf die Apothekergenossenschaft Noweda, die er bei einem Rundgang durch den Logistikbereich und anhand der Präsentation von Karl-Josef Paulweber, Mitglied der Geschäftsleitung, kennenlernte.

Noweda ist ein Musterbetrieb im Gada-Gewerbegebiet, der das energetische Konzept der Gemeinde nutzt, indem Fernwärme in Kälte umgewandelt wird.

Genauso beeindruckt zeigte sich Seehofer von der Präsentation von Gemeindechef Simon Landmann und des Geschäftsführers der Fernwärme Bergkirchen GmbH, Johannes Brühl, über das Erreichte und die beachtlichen Investitionen in das Fernwärmenetz. Die „problemfreie Zone“, wie Seehofer es nannte, bezog sich gleichermaßen auf die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Landkreis Dachau, die aufgrund der Herausforderungen im Zeichen der Energiewende (Hauptthema des Besuchs) aufeinander angewiesen sind.

An diesem „historischen Tag“ trug sich Ministerpräsident Horst Seehofer zum krönenden Abschluss in das Goldene Buch der Gemeinde Bergkirchen ein und überreichte Landmann, wie sonst nur bei hohen Staatsgästen, betonte Seehofer, den bayerischen Löwen.

Hier können Sie den Artikel downloaden.


Termine und Daten rund um die Erschliessung

 

 

Mitteilung der Gemeinde Bergkirchen Nr. 56 vom 07.03.2012

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, wie Ihnen sicherlich aus der Presse bereits bekannt ist, werden die Gemeindeteile Feldgeding, Günding sowie Bergkirchen mit Fernwärme durch unser EWG-Kommunalunternehmen der Gemeinde Bergkirchen und der Fernwärme Bergkirchen GmbH erschlossen.

Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats Bergkirchen wurde am 24. März 2011 gefasst. Im Jahr 2011 haben wir bereits die Fernwärmeleitung vom Gewerbegebiet GADA A 8 bis nach Feldgeding errichtet und den westlichen Bereich von Feldgeding größtenteils erschlossen. Sie haben sich noch nicht über einen Fernwärmeanschluss informiert?

Sollten Sie sich für eine Fernwärmeversorgung Ihres Objektes interessieren, wird nach folgendem Verfahren vorgegangen:

 

1.     Terminvereinbarung mit der EWG für einen unverbindlichen Beratungstermin bei Frau Sabine Taferner, Tel.: 08142/286733.

2.     Im Beratungstermin wird Ihnen die Technik, der Bauablauf und die Ihnen entstehenden Kosten erläutert.

3.     Nach dem Beratungstermin erhalten Sie ein unverbindliches Angebot mit einem Anschlussantrag.

4.     Nach Erhalt des unterschriebenen Anschlussantrags, erhalten Sie einen Wärmelieferungsvertrag.

5.     Wenn die Bauarbeiten in Ihrer Straße beginnen, wird mit Ihnen ein Bautermin vereinbart, an dem die Hausanschlussleitung in Ihrem Grundstück errichtet werden kann. (Diese Hausanschlussleitung kann auch unabhängig von den Straßenbauarbeiten stattfinden, so z.B. wenn Sie vorab Ihren Garten neu gestalten wollen).

6.     Nach Fertigstellung der Hausanschlussleitung müssen Sie sich mit Ihrem Heizungsbauer in Verbindung setzen. Dieser wird dann mit uns die technischen Spezifikationen der Übergabestation besprechen und dann diese bei Ihnen auch montieren.

7.     Die Inbetriebnahme der Übergabestation erfolgt von uns in Zusammenarbeit mit Ihrem Heizungsbauer. Ziel ist für das Jahr 2012 die Errichtung der Haupttrasse von Feldgeding nach Bergkirchen (Schule) und nach Günding (Bauhof). Über die genauen Bauzeiten werden wir Sie in den nächsten Gemeindeblättern informieren.

Beratungstermine

Haben Sie Interesse? Dann vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage unter www.ewg-bergkirchen.de.


Erstes Haus an Fernwärme angeschlossen

Jetzt wird`s warm

 

 

Münchner Merkur vom 09.12.2011 - Autor: Ingrid Koch

Das erste Haus in der Fürstenfelder Straße in Feldgeding ist ans Fernwärmenetz mit CO2-neutraler Energie von der Gesellschaft für Abfallwirtschaft in Geiselbullach angeschlossen.  Der erste Schritt ist getan.

Feldgeding – Pünktlich zum Wintereinbruch mit den ersten Schneeflocken betätigte Bürgermeister Simon Landmann den Hebel im Schalthäuschen auf dem GADA-Gelände, um den Schieber für das 110 Grad heiße Wasser zu öffnen, das vorerst vier Häuser in Feldgeding mit Fernwärme beheizt. Im Sommer wird die Temperatur auf 76 Grad reduziert.

Zwei Kilometer Erdleitungen wurden verlegt. Dahinter stecken intensive Bemühungen und zahlreiche persönliche Gespräche, um die Bürger vom „Erfolgskonzept der Fernwärme“ mit dem Ziel Klimaschutz zu überzeugen.

In Feldgeding und Günding haben bisher 250 Haushalte ihr Interesse bekundet, 80 haben bereits Verträge abgeschlossen.

Als nächster Schritt ist der Anschluss ans Netz für Bergkirchen mit Schule, Kinderhaus und Jugendzentrum vorgesehen.

Unter dem Motto „Ein Erfolgsprojekt geht in die nächste Runde“ verteilt die Gemeinde dazu einen aktuellen Flyer, der den skizzierten Verlauf des Netzes und die gesetzten Ziele bis nächstes Jahr zeigt. „Geht in die nächste Runde“, verweist auf die positiven Erfahrungen bei den im GADA-Gebiet zum Anschluss verpflichteten Firmen.

Nach der öffentlichen Inbetriebnahme des örtlichen Fernwärmenetzes galt der Besuch dem Hauseigentümer Anton Dörnhöfer in der Fürstenfelder Straße, der sich für den Fernwärmeanschluss entschieden hat, weil er von fossilen Brennstoffen wegkommen will und gleichzeitig den Vorteil der Platzersparnis in seinem Keller schätzt.

Er saniert gerade mit großem Aufwand den Hermann-Hof, der im Jahr 1930 über einem Gewölbekeller (aus dem Jahre 1867) entstand. Statt Heizöltank, Heizanlage und Warmwasserboiler befinden sich jetzt nur noch drei Kästen an der Wand, die für Wärme und Warmwasser sorgen und die Wandheizung bedienen. Heizungsfachmann Sebastian Tyroller aus Gröbenried demonstrierte, wie das System funktioniert.

Mit Bürgermeister Simon Landmann überzeugten sich im ersten angeschlossenen Privathaus von der Anwendung „der sauberen Energie“ die Verantwortlichen von der Fernwärme Bergkirchen GmbH, Geschäftsführer Johannes Brühl und Technischer Leiter Uli Riegel.

Auch Siegfried Ketterl, Geschäftsleiter im Bergkirchner Rathaus und Vorstand des Kommunalunternehmens EWG Bergkirchen, das eigens zur Wirtschaftsförderung und zu Maßnahmen des Klimaschutzes gegründet wurde, war gekommen.

Hier können Sie
den Flyer "Ein Erfolgsprojekt geht in die nächste Runde" oder den Artikel herunterladen.


Gute Nachrichten aus der Vorzeigegemeinde

Bergkirchen gibt auf der DIVA bekannt: Fernwärmenetz wird jetzt auch auf den Hauptort selbst ausgeweitet

 


 

Münchner Merkur DAH vom 25.10.2011 - Autor: Ingrid Koch

Bergkirchen – Die Energiepolitik ist derzeit ein zentrales Thema in der Gemeinde Bergkirchen. Auf dem DIVA-Stand präsentierte sich die Kommune demzufolge zusammen mit ihrem Unternehmen, der Fernwärme Bergkirchen GmbH, mit der 2007 die Energiewende eingeleitet wurde „durch die Nutzung der Energie aus Restmüll bei der GfA, die im Überfluss vorhanden ist“.

Geschäftsführer Johannes Brühl und Technischer Leiter Uli Riegel von der Fernwärme Bergkirchen stellten zusammen mit Bürgermeister Simon Landmann in einem Vortrag das bei den Großabnehmern im GADA-Gewerbegebiet umgesetzte Fernwärmekonzept vor, das allerdings viel Überzeugungsarbeit gekostet habe. Die Bauarbeiten für Anschlüsse der privaten Haushalte in Feldgeding und Günding laufen. Neu ist die Bekanntgabe des Beschlusses, dass die Ausweitung des Fernwärmenetzes  auf den Gemeindeteil Bergkirchen erfolgt. Der Verlauf der Leitungen war zunächst einmal als gestrichelte Linie auf den ausgehängten Plänen am DIVA-Stand skizziert.

Bürgermeister Simon Landmann wurde in seinen Ausführungen über das „Rundum-SorglosPaket“, das Versorgungssicherheit und stabile Preise für Fernwärme garantiert, unabhängig macht von fossilen Rohstoffen und zudem der Umwelt dient, auf Nachfrage von Bürgern aus der Büburgstrasse in Bergkirchen konkreter. Es soll 2012 in Bergkirchen mit dem Ausbau losgehen. Zunächst sei der Anschluss der Schule vorgesehen, die bis zu 80.000 Liter Heizöl pro Jahr verbrauche. Es folge die Maisachhalle, und Bedarf bestünde auch für das Kinderhaus, das Rathaus und die Gastwirtschaft Groß. Die Bürger der Büburgstrasse werden sich bis 2013 gedulden müssen. Um zu planen, werde es demnächst einen Rundbrief geben.

Die positive Nachricht lautete: Die Preise für Fernwärme bleiben bis Ende 2012 konstant.

Zunächst hatte Dipl. Ing. Franz Pöller, Gemeindebürger und Energielotse, der auch Bürger vor Ort berät, über Energieverschwendung, die Auswirkungen auf die Umwelt und als einen alternativen Weg zur Wärme- und Stromerzeugung den Einsatz von Blockheizkraftwerk, das auch für Privathäuser realisierbar ist, aufgezeigt. Er wies allerdings auch auf die noch vorhandenen bürokratischen Hindernisse hin, weil von der Politik bisher nur „Lippenbekenntnisse“ kämen. Entgegen aller Prognosen sei im ersten Halbjahr der Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent gestiegen. Sein Appell lautet den drei „E“s vermehrt Beachtung zu schenken: Energieeinsparung, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (durch Anschaffung sparsamer Geräte).


Mit sauberer Energie für unser(e) L(i)eben

DIVA Dachau 19.-23.10.2011

 

 

Sonderbeilage der Dachauer Nachrichten zur Ausgabe Nr. 237 vom 14. Oktober 2011

 

Die Gemeinde Bergkirchen ist auch 2011 wieder auf der DIVA vertreten. In diesem Jahr geht es uns vorrangig darum, die Bürger über die Entwicklung einer zukunftssicheren und umweltbewussten Energieversorgung in unserer Gemeinde zu informieren. Dazu wurde 2010 die EWG Bergkirchen gegründet. Dieses Kommunalunternehmen soll neben der Wirtschaftsförderung und Wahrnehmung von Gemeindeaufgaben, vor allem Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Verringerung von CO2-Emissioneu vorantreiben.

 

Dies kann nur gelingen, wenn alle ökologischen Möglichkeiten vor Ort ausgeschöpft werden. So unterstützt die Gemeinde Bergkirchen den Bau von Biomasseanlagen, Hackschnitzelheizwerken und die Fernwärmeerschließung der Gemeindeteile Feldgeding, Günding und Bergkirchen.

 

Hierzu bedient sich die EWG der Fernwärme Bergkirchen GmbH (fwb), einem gemeinsamen Unternehmen der Gemeinde Bergkirchen {51%}, des. gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft der. Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck, GfA A.d.ö.R.(24,5 %) und der Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH (24,5 %). Das Ziel des Unternehmens ist es, dass Gewerbegebiet GADA A8 und Ortsteile der Gemeinde Bergkirchen mit Fernwärme zu versorgen. Das neue Gewerbegebiet GADA A8 wird bereits vollständig mit Fern-und Prozesswärme versorgt. Dies bedeutet eine Einsparung von über 1,5 Mio. Liter Heizöl und eine Verringerung der Freisetzung von mehr als 3,9 Mio. kg CO2 pro Jahr. Diese Art der Energieversorgung bedeutet auf der einen Seite eine erhebliche Entlastung der Umwelt, durch die vollständige Vermeidung von Feinstaub, CO2 und weiterer heizungsbedingter Emissionen. Auf der anderen Seite bietet es den Kunden, die diese Energieversorgung nutzen, eine erhebliche Planungssicherheit in Bezug auf die Energiekosten. Die starken und fachkompetenten Partner ergänzen sich ideal bei der Erfüllung dieser Aufgabe und der gemeinsamen Investition in die Zukunft.

Auch Sie als Privatperson können im Energiebereich und für die Umwelt tätig werden. Vorrangig steht natürlich das Energiesparen. Wir informieren und unterstützen Sie gerne, wenn es darum geht Kosten einzusparen. Dies kann man durch Neuanschaffungen, wie etwa durch eine heizungsunterstützende Solaranlage oder durch den Einbau einer intelligenten Umwälzpumpe in eine bestehende Heizung, erreichen. Informationen erhalten Sie auch über Photovoltaikanlagen, die Anschaffung und natürlich über staatliche Unterstützungen.

Das aktuellste Thema auf dem Sektor der umweltfreundlichen Energiegewinnung, sind WindkraftanIagen. Bei unserem DIVA-Stand erhalten Sie Informationen über die geplanten Standorte und über mögliche BürgerbeteiligungsmodeIle. Besuchen Sie die Gemeinde Bergkirchen in der Energiehalle E und prüfen Sie Ihr Wissen bei unserem kleinen Gewinnspiel Wir freuen uns auf Sie!

Hier können Sie den Artikel downloaden.


DIVA 2011 in Dachau - Wir stellen aus

 

 

Im Rahmen der Informations- und Verkaufsausstellung DIVA Dachau 2011 stellen wir vom 19.-23.10.2011 in Halle E aus.

Sie sind herzlich eingeladen bei uns vorbeizukommen.

Lageplan, Öffnungszeiten und weiter Infos finden Sie unter http://www.diva.jws.de/

 

 

 


Fernwärmeerschließung in Feldgeding

 

 

Mitteilung der Gemeinde Bergkirchen Nr. 212 vom 14.09.2011

Nach derzeitigen Informationen der beauftragten Ausbaufirmen für die Fernwärmeerschließung in Feldgeding kann folgender Ausbau- zeitrahmen in Aussicht gestellt werden.

 

Die Arbeiten in der Lerchenstrasse, Mitterweg, Steinfeldstrasse, Fürstenfelder Strasse (Ende), Schwalbenstrasse, Kreuzstrase, Finkenstrasse, Krautgartenstrasse wurden bereits begonnen und sind teilweise schon abgeschlossen. In der Fürstenfelder Straße (Anfang), Dachauer Strasse und in der Kirchenstrasse beginnen die Ausbau-arbeiten vorausscihtlich Ende September/Anfang Oktober. Zum Schluss wird die Leitung im Hirtenweg und der Bürgermeister-Gradl-Strasse ca. Ende Oktober / Anfang November verlegt.

 

Die Verbindung nach Günding soll im November in Angriff genommen werden. Beim Bau der Fernwärmeleitung wird es in den einzelnen Strassenzügen zu Verkehrs- und Parkbehinderungen kommen, da auch zusätzlich Sanierungsarbeiten an der Trinkwasserleitung sowie am Abwassernetz durchgeführt werden.

Akutelle Informationen erhalten Sie auf der Homepage des EWG-Kommunalunternehmens www.ewg-bergkrichen.de sowie an der Informationstafel der Gemeinde Bergkrichen am "alten Feuerwehrhaus".


Wärmelieferung der Fernwärme Bergkrichen GmbH aus dem Abfallheizkraftwerk Geiselbullach an das Kommunalunternehmen der Gemeinde Bergkirchen jetzt auch vertraglich gesichert

 


 

Vertragsunterzeichung der Verträge zur Wärmelieferung und zur Dienstleistungserbringung zwischen der Gemeinde Bergkrichen und der Fernwärme Bergkirchen GmbH
von rechts: Bürgermeister Landmann, Vorstand EWG Herr Kölbl, fwb-Geschäftsfüherer Herr Brühl, 10.05.2011


Fernwärmeerschließung Felgeding und Günding schreitet zügig voran - Bericht zur Informationsveranstaltung der fwb vom 05.05.2011

 

 

Münchner Merkur Dachau vom 10.05.2011 - Autor: Ingrid Koch

 

Feldgeding – „Anruf genügt, sagte Geschäftsführer Johannes Brühl von der fwb (Fernwärme Bergkirchen GmbH) zum Abschluss der dritten, gut besuchten Informationsveranstaltung im Wirthaus Zur Weide, um vor Ort mit den Interessenten Einzelheiten zu besprechen. Die schnelle Rückmeldung sei wichtig, um die richtigen Fixpunkte zu setzen, denn der Ausbau beginnt in diesen Tagen.

Vom GADA-Gewerbegebiet bis zum Ortsanfang von Feldgeding werde es „richtig schnell gehen“. Im Ort selbst wird es schwieriger werden, weil möglichst ganze Straßenzüge erschlossen werden sollen, egal ob der Hausbesitzer den Anschluss vorerst nur bis zur Grundstücksgrenze oder bis ins Haus wünscht. Schwierig wird es, wenn sich nur zwei von 20 potenziellen Nutzern für Fernwärme entscheiden. Deshalb lautet der Appell von Brühl, zu signalisieren: „Ich mache mit“.

Die Investitionssumme für das Projekt beträgt 2,47 Millionen Euro. Hervorgehoben wurde erneut, dass es sich bei den beteiligten drei Unternehmen GfA, Lieferant der Fernwärme, dem Versorger fwb (Fernwärme Bergkirchen GmbH)und EWG Bergkirchen, Eigentümer des Netzes und Betreiber, um Kommunalunternehmen handelt. Im Gegensatz zu Konzernen würden diese nicht in „Gewinnerzielungsabsicht“ handeln, sondern die CO2-neutrale Wärme der GfA nutzen, um unabhängig von Primärressourcen zu werden und die Umwelt zu schonen. Bürgermeister Simon Landmann verwies darauf, dass es keine leichte Entscheidung gewesen sei. Es sei knallhart kalkuliert. Bei dem Projekt, das sich selbst tragen müsse, könne man erst in 20 bis 25 Jahren mit schwarzen Zahlen rechnen.

Ansprechpartner Uli Riegel, technischer Leiter der fwb, erläuterte an der Übergabestation mit „Ferndiagnostik“ die technischen Details der Versorgung und die Kostenfrage. Bei Reparaturen tritt der Versorger im Schnelleinsatz in Aktion. Und sollte es wider Erwarten zu einem kurzfristigen Ausfall der Fernwärme bei der GfA kommen, springt eine Reserveheizung ein. Auf gute Erfahrungen konnte Uli Riegel mit den in GADA angeschlossenen Betrieben verweisen. So setze der Großkunde, die Großbäckerei Glockenbrot, ihr Vertrauen in die hohe Sicherheit der Versorgung.

Das Netz ist so ausgelegt, dass 75 Prozent der Feldgedinger und Gündinger Häuser versorgt werden könnten. Landmann glaubt allerdings nicht, jemals 100 Prozent erreichen zu können, weil in neueren Häusern ohnehin geringerer Wärmebedarf bestehe. Für die Gündinger folgt eine separate Informationsveranstaltung.
INGRID KOCH 

 

Hier können Sie den Artikel als pdf herunterladen


Der lange Weg nimmt nun ein gutes Ende - Historischer Spatenstich zur Verlegung des Rohrleitungsnetzes - Beratungstermin für Interessierte

 


 

Münchner Merkur Dachau vom 02.05.2011 - Autor: Ingrid Koch

Bergkirchen– Es war ein langer Weg: Nach Jahren der Vorbereitungen und intensiver Bemühungen, die Bürger von Feldgeding und Günding von den Vorteilen des Fernwärmeanschlusses zu überzeugen, ist jetzt der erste Spatenstich zur Verlegung des Rohrleitungsnetzes erfolgt.
Bürgermeister Simon Landmann und Rudolf Kölbl als Vorstand der EWG Bergkirchen freuten sich zusammen mit den Verantwortlichen der fwb (Fernwärme Bergkirchen), Geschäftsführer Johannes Brühl und Technischer Leiter Uli Riegel, den von der Gemeinde Bergkirchen gefassten „historischen Beschluss“ durch den Spatenstich in der Fürstenfelder Straße am Feuerwehrhaus in Feldgeding in die Tat umzusetzen.
Die Firma Kiffer aus Türkenfeld, beim Spatenstich vertreten durch Projektleiter André Kittler, kann die Verlegungsarbeiten der Rohre an der Verbindungsstraße vom GADA-Gewerbegebiet nach Feldgeding nun in Angriff nehmen.
Die Gemeinde Bergkirchen möchte neben den bisherigen 180 Interessenten weitere Bürger und Gewerbebetriebe für den Fernwärmeanschluss gewinnen und zählt die Vorteile, wie folgt, auf: Platzgewinn erfolgt durch den Rückbau von Kesselanlage und Öllager. Es entfallen Wartungs- und Kaminkehrerkosten. Finanzielle Vorteile ergeben sich, weil keine Pauschale anfällt sondern der Kunde die Leistung selbst definiert. Einsparpotenzial ergibt sich, weil der variable Kostenanteil überwiegt. Die Ölbindung der Preisformel ist auf das notwendige Maß reduziert.
Nicht zu unterschätzen sei die lokale, gemeindeeigene Versorgung mit lokalen Arbeitsplätzen ohne Gewinnerzielungsabsicht des kommunalen Unternehmens EWG, das auf privater Rechtsgrundlage gemeindliche Aufgaben wahrnimmt. Schwer wiegen die Umweltvorteile durch den Wegfall von Emissionen wie Feinstaub und CO2 sowie die Schonung der Primärenergieressourcen im Hinblick auf nachfolgende Generationen. So entsprechen 500 000 Liter Heizöl pro Jahr etwa 1500 Tonnen CO2.
Bürger in Feldgeding und Günding, die sich noch nicht schlüssig sind, können sich am Mittwoch, 4. Mai, um 19 Uhr im Wirtshaus Zur Weide in Feldgeding erneut beraten lassen.  

Hier können Sie den Artikel als PDF heruterladen


Fernwärme: Historische Entscheidung

Bergkirchen - Jetzt geht´s los mit dem Fernwärmeanschluss. Und ganz Bergkirchen ist glücklich, vor allem die Politiker.

 

 

Münchner Merkur Ausgabe Dachau vom 28.04.2011 - Als "historische Entscheidung" und "eine Investition für die Zukunft, vor allem für unsere Kinder", hat Bürgermeister Simon Landmann den Beschluss zur Errichtung des Fernwärmenetzes in der gemeinsamen März-Sitzung des Gemeinderates und des Verwaltungsrates des Kommunalunternehmens EWG bezeichnet. Es handle sich beim Anschluss der Gemeindeteile Feldgeding und Günding "um einen entscheidenden Schritt in Richtung Verbesserung der CO2-Bilanz und des Klimaschutzes".
Bereits 180 Interessenten sind vorhanden. Derzeit werden durch die fwb (Fernwärme Bergkrichen) individuelle Angebote mit einer Beratung vor Ort durchgeführt.

Wer sich noch nicht für die Fernwärme entschieden hat, kann die unverbindliche, kostenlose und individuelle Beratung vor Ort nutzen und unter der Tel.-Nr. 08142-2867-46 mit Uli Riegel, technischer Leiter der fwb, einen Termin vereinbaren, und zwar montags bis donnerstags von 7.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr.
Eine Infoveranstaltung ist am Mittwoch, den 4.Mai 2011 um 19.00 Uhr in der Weide in Feldgeding.

Der Baubeginn der Hauptverbindungsstraße aus dem Gewerbegebiet GADA A8 nach Feldgeding wird in den nächsten Tagen starten. Der erste Hausanschluss wurde bereits eingebuat. Der grobe Zeitplan sieht vor, dass der Ortsteil Feldgeding noch in diesem Jahr teilerschlossen und schon nächstes Jahr der Ortsteil Günding errreicht wird.


Großes Interesse an Fernwärme

Feldgeding - Der Agenda-Arbeitskreis Energie und Wasser, der sich mit alternativen Energien beschäftigt, hat einen Infoabend mit dem Thema „Fernwärme rückt näher" in Feldgeding veranstaltet.

 


 

Erklärte die Fernwärme: Johannes Brühl. Foto: Ingrid Koch Der Ansturm war so groß, dass Arbeitskreis-Sprecher Bruno Ehling einen großen Teil der Bürger auf einen neu einzuberufenden Termin vertrösten musste.

Die Bürger aus Feldgeding und Günding-Süd, für die die Fernwärmeversorgung der GfA (Gesellschaft für Abfallverwertung) zunächst in Frage kommt und die Platz gefunden hatten, erhielten Information aus erster Hand, denn es referierten der Geschäftsführer der Fernwärme Bergkirchen GmbH, Diplom-Ingenieur Johannes Brühl, und Technischer Leiter Uli Riegel.

Auch Bürgermeister Simon Landmann stellte sich den Fragen der Zuhörer und hob hervor, dass die Kosten niedriger als bei herkömmlichen Heizungen sein werden. Die Fragebögen wurden bereits an die Haushalte verteilt, um den konkreten Bedarf zu ermitteln. Der Rücklauf ist noch spärlich.

Die Fragen der Zuhörer betrafen die Planungssicherheit, den Zeitpunkt der Installation und die Kosten für Anschluss und Verbrauch, die für jeden Anschluss unterschiedlich ausfallen. (ink)


Spatenstich zur Verlegung der Fernwärmeverbindungsleitung zwischen der GfA A.d.ö.R. und dem Gewerbegebiet GADA A8 in Bergkirchen

GADA A8, ein „emissionsfreies“ Gewerbegebiet entsteht!

 


 

Neben der erfolgreichen Fernwärmeversorgung des Neubaugebietes Schwaigfeld der Gemeinde Olching beginnt mit dem Bau der ca. 900 m langen Fernwärmetrasse nach Bergkirchen für das Kommunalunternehmen GfA der Einstieg in ein weiteres Wärmeversorgungsprojekt.

Unmittelbar an die Autobahn A8 und die B471 angrenzend entsteht das Gewerbegebiet GADA A8 mit rd. 60 ha Bruttofläche ein Gewerbepark, dessen anspruchsvolle Versorgung mit Heizenergie ausschließlich aus der naheliegenden Müllverbrennungsanlage der GfA erfolgen soll. Noch im Oktober 2007 soll die erste Fernwärmelieferung erfolgen.

Schon frühzeitig sprachen sich die Verantwortlichen der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck als Träger des Kommunalunternehmens GfA und die Gemeinde Bergkirchen aus ökologischen Gründen für eine Fernwärmeversorgung GADA A8 aus. Die erhebliche Umweltentlastung durch die vollständige Vermeidung von Feinstaub-, CO2 und weiterer heizungsbedingter Emissionen im GADA A8, war die Triebfeder für eine positive Entscheidung im Kreistag Fürstenfeldbruck, dem Verwaltungsrat der GfA und dem Gemeinderat Bergkirchen. Nach Aussage von Herrn Bürgermeister Landmann stellt gerade heute die hier praktizierte CO2- und Feinstaubvermeidung ein erheblicher Standortvorteil bei der Vermarktung dar.

Zur Umsetzung dieser anspruchsvollen umweltpolitischen Ziele wurde die Fernwärme Bergkirchen GmbH (fwb gmbh) gegründet. Die fwb gmbh ist ein gemeinsames Unternehmen der Gemeinde Bergkirchen (51 %), des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck, GfA A.d.ö.R. (24,5 %) und der Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH (24,5 %). Die starken und fachkompetenten Partner ergänzen sich ideal bei der Erfüllung dieser Aufgabe und der gemeinsamen Investition in die Zukunft:

Die fwb gmbh investiert im laufenden Jahr 2007 für den Ausbau des Fernwärmenetzes, dem Bau der Hauptleitung zur GfA einschließlich der Unterquerung der Amper über 1,4 Mio €. Gleichzeitig wird bei der GfA in den Jahren 2007 und 2008 für den Ausbau der Fernwärmezentrale ein Investitionsvolumen von rd. 1,9 Mio € erforderlich;

Bei der GfA führt das Engagement zur weiteren Optimierung, bei der Ausnutzung der im Abfall enthaltenen Energie. Gleichzeitig Erhöhung sich die Energieeffizienz der Anlage und führt zu einer noch stärkeren Positionierung als regionaler Energieversorger; 

die Stadtwerke Fürstenfeldbruck bringen ein entsprechendes Know-how  aufgrund ihrer Erfahrung durch den Betrieb von Fernwärme- und Fernkältenetzen in der Stadt Fürstenfeldbruck und in Buchenau ein;

die Gemeinde Bergkirchen erreicht unter Beachtung der Gemeindeordnung die Verwirklichung eines „emissions- und feinstaubfreien“ Gewerbegebietes und damit Standortvorteile.

Fernwärme aus der Abfallverbrennungsanlage Geiselbullach ist umweltfreundlich, da sie Einzelfeuerungsanlagen im Gewerbegebiet Bergkirchen ersetzt, Emissionen und den Primärenergieverbrauch dieser Einzelfeuerungen vermeidet, Mittels Kraft-Wärme-Kopplung zu einer besseren Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie  am Standort Geiselbullach beiträgt (Energieeffizienz), bei der Abfallverbrennung zu keinen zusätzlichen Emissionen führt.

Fernwärme aus der MVA Geiselbullach ist daher „emissionsfrei“ und führt im Endausbau zu einer Vermeidung des Verbrauchs von über 2,5 Mio Liter Heizöl pro Jahr und der Freisetzung von über 5 Mio kg CO2.

Für die fwb-Gesellschafter bedeutet der heutige Spatenstich einen weiteren Schritt zum praktizierten Umweltschutz und eine klare Weiterführung der Agenda 21.